logo


Der Gegenstand neuroökonomischer Forschung ist die Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Neurologie und Ökonomie. Schon die Unterstellung, dass beide Bereiche miteinander in Verbindung stehen, mag auf den ersten Blick ungewöhnlich anmuten. Tatsächlich stehen aber bei beiden Wissenschaftsdisziplinen Aktionen des Menschen im Mittelpunkt des Interesses. In der Neurologie werden sie primär aus einer naturwissenschaftlichen Perspektive betrachtet, in der Ökonomie hingegen aus geisteswissenschaftlicher Perspektive. Da jedoch davon ausgegangen werden kann, dass das gesamte menschliche Verhalten im Hirn gesteuert wird, kann die Erforschung der Hirnfunktionen die Brücke zwischen den beiden Perspektiven schlagen. Die Forschungsrichtung “Neuroökonomie” ist insofern tatsächlich der Versuch, zwei Bereiche miteinander zu verbinden und aus der Synthese ein besseres Verständnis des menschlichen Verhaltens im wirtschaftlichen relevanten Kontext zu erhalten.

Leave a Reply

*

captcha *